Im Fokus der Globalisierung: Information&Management.

Längst hat sich der Wandel vollzogen von einer Gesellschaft der Dienstleistung zu einer der Information. Management, Politiker und Wissenschaftler haben diesen Wandel auf unterschiedliche Art verinnerlicht.

Um die Globalisierung in den Griff zu bekommen, bedarf es einer globalen Kommunikationspolitik, in deren Zentrum ein Begriff steht: die Information. Management als organisatorisches Instrument steht dabei im Fokus der Aufmerksamkeit, und zwar in zweierlei Hinsicht: einmal im Sinne des tatsächlichen Informationsmanagements und im Sinne des Managements der globalen Konzerne, die sich intensiv mit diesem Wandel auseinandersetzen müssen.

Problematischerweise haftet ihr etwas Abstraktes an, der Information. Management jedoch ist eine sehr aufs Praktische angelegte Organisationsstruktur. Deshalb hat sich in den letzten Jahren das Informationsmanagement als strategisches Instrument herausgebildet, das erlernt und geübt werden kann und ganz praktische Konsequenzen für die Führung und Organisation von Unternehmen und anderen Strukturen haben kann.

Im wissenschaftlichen Kontext nennt man das Informationsmanagement auch Informations- und Kommunikationsmanagement, um zu betonen, dass die Kommunikation als Übermittlungsmedium der Information eine ebenso wichtige Rolle spielt wie die Information selbst. Daneben unterscheidet man die sozialwissenschaftlichen Zweige der Informationswissenschaften, die sich mit den Bedingungen ihres Zustandekommens und ihrer medialen Kommunikation beschäftigen, sowie die Wirtschaftsinformatik, bei der es um ihre Verarbeitung und – eben auch digitale – Organisation geht.

Innerhalb von Unternehmen interessieren sich Manager besonders für das sogenannte strategische Informationsmanagement, also den reibungslosen Ablauf der Generierung, Recherche, Planung, Koordination und dem Einsatz von Information, sowie die Kontrolle ihres Kommunikationsflusses und der Ergebnisse ihrer Produktion, immer im Sinne der Förderung der Unternehmensziele und dem Erreichen einzelner Projektetappen. Informationsbeauftragte in Unternehmen sind zuständig für den Aufbau, die Führung und die Überprüfung einer betriebswirtschaftlich geführten Informationsverarbeitung und Logistik, zusammenfassend Informationsinfrastruktur genannt. Die für diesen Posten inzwischen eingebürgerte Bezeichnung ist die des Chief Information Officer, abgekürzt auch CIO genannt. Die Gesamtheit der Bemühungen, die Information eines Unternehmens zu organisieren und zu implementieren, nennt man im betriebswirtschaftlichen Jargon „Information Engineering". Hierunter fallen auch Grenzbereiche der Organisation wie Wissensmanagement und Datendokumentation.

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